Verlagshaus Fachzeitungen Teegen GmbH
Die Medien für Gastronomen und Hoteliers
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Umsatzsteuersenkung in der Gastronomie bleibt bis Ende 2022 bestehen

Seit dem 1. Juli 2020 galt für Umsätze, die zwischen dem 1. Juli und dem 31. Dezember 2020 erbracht wurden, lediglich ein Umsatzsteuersatz in Höhe von 7 statt 19 Prozent bzw. 5 statt 7 Prozent. Allerdings sollte diese Umsatzsteuersenkung nur zeitlich begrenzt bis zum 31. Dezember 2020 gelten, denn trotz andauernder Ausnahmesituation aufgrund der Corona-Pandemie sah das Jahressteuergesetz 2020 keine Verlängerung dieser Umsatzsteuerregelungen vor. Hinzu kam, dass im Zeitraum vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2021 auch Restaurations- und Verpflegungsleistungen, also auch die Speiseabgabe „vor Ort“, dem ermäßigten Umsatzsteuersatz unterliegen sollte. Wir berichteten darüber in unserem Beitrag in der Februarausgabe. 

Kurz nach Redaktionsschluss überraschte die Bundesregierung dann jedoch mit einer für die Gastronomie positiven Meldung. 

Denn durch das Dritte Corona-Steuerhilfegesetz wird die Umsatzsteuersenkung für Restaurant- und Verpflegungsleistungen nun doch verlängert, und das sogar bis zum 31. Dezember 2022. Auf Speisen in Restaurants fallen somit weiterhin nur 7 Prozent Umsatzsteuer an, auf Getränke wie bisher 19 Prozent Umsatzsteuer. 

Damit reagiert die Regierung auf die zahlreichen Kritiken. Denn durch die behördlich angeordneten Schließungen konnten die gastronomischen Betriebe bislang von der geringeren Umsatzsteuer kaum profitieren, denn wer keine Umsätze hat, dem bringt auch die Senkung der Steuer nichts. 

Für Gastronomen ergibt sich daraus noch ein weiterer Vorteil: Sie müssen zum 1. Juli 2021 ihre Kassen nicht erneut umstellen, sondern erst zum 1. Januar 2023. Das spart Kosten und mindert den administrativen Aufwand.

Autor:

StB Max Schmidt, ETL ADHOGA Verbund in Bremen, spezialisiert auf die Beratung von Hotels und Gaststätten

Kontakt:

ETL ADHOGA Bremen

adhoga-bremen@etl.de

www.etl-adhoga.de 

Tel:  0421/792790

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Neue Coronahilfen

Eigenkapitalzuschuss und Aufstockung der Überbrückungshilfe III

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Noch warten viele Hotels und Gastronomen auf die vollständige Auszahlung der kompletten November- oder Dezemberhilfe. Mit Beschluss des Bund-Länder-Gipfels wurden weitere Zuschüsse angekündigt. Die Überbrückungshilfe III soll verbessert werden, und ein Eigenkapitalzuschuss für besonders von der Corona-Krise betroffene Unternehmen ist geplant.


Firmen, die besonders schwer und über eine sehr lange Zeit von Schließungen betroffen sind, sollen einen neuen Eigenkapitalzuschuss bekommen. Konkret ist das geplant für Firmen, die in mindestens drei Monaten seit November 2020 einen Umsatzeinbruch von jeweils mehr als 50 Prozent erlitten haben.

Die neue Hilfe ist eine Reaktion darauf, dass viele Firmen ihre finanziellen Reserven aufgebraucht haben. Der Zuschuss soll zusätzlich zur regulären Förderung der Überbrückungshilfe III gewährt werden. Außerdem wird die Fixkostenerstattung der Überbrückungshilfe III für Unternehmen, die einen Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent erleiden, auf bis zu 100 Prozent erhöht. Bislang wurden bis zu 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet.




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Mit Ofengold Gäste verwöhnen

Ofengold: Pure Lust auf Genuss

OFENGOLD begrüßt das neue Gastro-Jahr mit tollen Neuheiten aus der Handwerksbäckerei für Ihren Frühstücksbereich, die snackige Tages- & Abendkarte sowie das Kuchengeschäft am Nachmittag. 

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Für BIO-Fans unter Ihren Gästen hat OFENGOLD zwei neue Produkte im Gepäck; das knackige BIO-Sesam-Rosenbrötchen sowie das kräftige BIO Leinsamen-Kürbiskernbrot. Zudem eignen sich das kleine Buffet-Dinkel-Vollkornbrötchen und das herzhafte Fladenbrötchen ebenfalls für das Frühstücksgeschäft oder als Beilage zu Suppen & Salaten. 

Sie suchen Produkte für schoko-süchtige Gäste? Kein Problem; mit dem OFENGOLD-Buffet-Schoko-Croissant und der Premium Schoko-Sünde mit flüssigem Kern können Sie die Gelüste Ihrer Gäste bestens befriedigen. 

Burger sind ein großes Thema, dem auch OFENGOLD sich angenommen hat. Statt eine weitere, bereits bekannte Rezeptur ins Sortiment aufzunehmen, hat OFENGOLD sich für TOMs Beer-Burger, einer Rezeptur mit Bier-Anteil, entschieden. In der TOMs-Ofensnacks-Karte kommen zudem das herzhafte Premium-Baguette „Knoblauch-Kräuter“ sowie das Premium Baguette „Schinken-Provence“ mit ins Spiel. Mit dieser Snack-Auswahl können Sie sicher bei Ihren Gästen punkten. 

Wer lieber Pizza für den kleinen Appetit favorisiert oder Pizza für die Kinderkarte benötigt, der findet bei OFENGOLD ab sofort ebenfalls kleine Pizza-Varianten in Form der Premium Pizza „Salami + extra Käse PICCOLO“ sowie Premium Pizza „Schinken + extra Käse PICCOLO“ im Angebot.

Spinat als reine Beilage ist ein fester Bestandteil in der Restaurantkarte. Warum nicht mal einen Spinat-Strudel als Highlight zu Fisch, Fleisch oder als vegetarischen Snack anbieten? Der Spinat-Strudel ist bereits vorportioniert, rasch zubereitet und daher ideal für Ihre Tellergerichte geeignet. 

Im Kuchensegment kann OFENGOLD mit einem Klassiker auftrumpfen; der Mohn-Streusel-Kuchen ist fertig vorgebacken, in 6 Streifen vorportioniert und wird in nur 2 Stunden aufgetaut. 

Mit sämtlichen, vorgebackenen OFENGOLD-Spezialbackwaren können Sie Ihren Gästen innerhalb kürzester Restbackzeiten schmackhafte & ofenfrische Backwaren anbieten. Somit entlasten Sie Ihr Personal und schaffen Planungssicherheit und Freude an der Arbeit.

www.ofengold.de





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DEHOGA fordert ein Ende

DEHOGA fordert ein Ende des politischen Missmanagements und schnelle Entschädigung

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(Berlin, 23. März 2021) „Nach den gestrigen Beschlüssen wachsen im Gastgewerbe Verzweiflung und Zukunftsängste“, erklärt Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverbandes). Mehr als 70 Prozent der Betriebe bangen laut DEHOGA um ihre Existenz. Schnelle finanzielle Entschädigungen für die vom Staat verursachten Versäumnisse seien jetzt das Mindeste. „Es müssen jetzt Taten folgen, anstatt das Missmanagement beim Impfen und bei den Hilfen fortzusetzen.“ Noch vor Ostern erwartet Zöllick Konkretisierungen zu dem im Beschluss genannten „ergänzenden Hilfsinstrument“. Spätestens am 12. April müsse zudem ein konkreter Öffnungsfahrplan für die Branche vorgelegt werden. 

 

Die DEHOGA-Forderungen im Detail: 

  1. Von den politisch Verantwortlichen erwarten wir eine maximale Kraftanstrengung, damit endlich ausreichend Impfstoff vorhanden ist und die Menschen sieben Tage die Woche geimpft werden können. Gleiches gilt für eine erfolgreiche Teststrategie.
      
  2. Spätestens am 12. April muss die Politik liefern. Insbesondere erwarten wir, dass dann auch für das Gastgewerbe ein konkreter Fahrplan für die Wiedereröffnung vorgelegt wird. Restaurants und Hotels haben in umfangreiche Hygiene- und Schutzmaßnahmen investiert und sind nachweislich keine Pandemietreiber. Zusätzliche Tests für Gäste und Mitarbeiter werden ein Garant für sichere und verantwortungsvolle Öffnungen sein.
      
  3. Das im Beschluss genannte „ergänzende Hilfsinstrument“ für von der Pandemie besonders schwer und lange betroffene Unternehmen muss vor Ostern in konkrete Hilfszusagen münden. Die Überbrückungshilfe III in der jetzigen Form ist dafür nicht ausreichend. Ein Dauerlockdown für das Gastgewerbe, damit die übrige Wirtschaft geöffnet bleiben kann, ist ein Sonderopfer. Die durch die staatlichen Versäumnisse entstandenen Schäden müssen schnell und umfassend erstattet werden.
      
  4. Die November- und Dezemberhilfen müssen noch im März bei allen Unternehmen vollständig zur Auszahlung kommen. Die Betriebe stehen mit dem Rücken zur Wand. Viele wissen nicht, wovon sie die März-Gehälter bezahlen sollen.
      
  5. Die Verlängerung der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht über den 30. April hinaus ist dringend geboten, da weder die Dauer des Lockdowns noch die zögerliche Auszahlung der Hilfen bei der Beschlussfassung im Januar bekannt waren.
      
  6. Als Interessenvertreter und Anwalt der Branche unterstützt der DEHOGA bereits mehrere Klagen gegen die Corona-Verordnungen. Weitere Klagen werden unmittelbar nach Inkrafttreten der neuen Länder-Verordnungen geprüft. Die Zweifel an der Verhältnismäßigkeit und Verfassungsmäßigkeit wachsen.
      
  7. Mit Blick auf die finanzielle Notsituation wie auch die mentale Ausnahmesituation der Unternehmer wie Beschäftigten fordern wir dringend eine Politik ein, die wieder Vertrauen und Zuversicht schafft. Es geht um die Zukunftssicherung einer Branche, die wie keine zweite für Lebensqualität, Vielfalt und Genuss steht und die für das soziale Miteinander in unserem Land unverzichtbar ist. Über 220.000 Unternehmerinnen und Unternehmer mit ihren 2,4 Millionen Mitarbeitern dürfen nicht im Stich gelassen werden.

www.dehoga.de


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Die Nerven liegen blank

BdS-Hauptgeschäftsführerin Andrea Belegante mit einem Statement zu den Beschlüssen der Bund-Länder-Runde

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Vor einem Jahr wurde das Land in den ersten Lockdown geschickt, und seit einem Jahr haben sich die Instrumente der Bundesregierung nicht angepasst, geschweige denn verbessert. Es wird weiter nur mit einem krampfhaft sturen Festhalten am Inzidenzwert reagiert. Hier muss endlich ein Strategiewechsel erfolgen. Ergänzende Kennzahlen, wie beispielsweise die Impfrate und Testmöglichkeiten sowie technische Lösungen wie Apps müssen ebenfalls einbezogen werden.

Erneut wird unsere Branche für weitere fast vier Wochen geschlossen. Die Rücklagen, die Kraft der mittelständischen Unternehmerinnen und Unternehmer sowie das Verständnis sind aufgezehrt. Es geht nicht mehr und kann so auch nicht weiter gehen. Hier stehen unternehmerische Existenzen vor dem Aus und hunderttausende Arbeitsplätze auf dem Spiel.

Die von der Bundesregierung zu verantwortenden Fehler – schleppende Impfungen, lückenhafte Testkonzepte – werden auf die Unternehmen und insbesondere die (System-)Gastronomie sowie den Handel abgewälzt. Wir dagegen haben gezeigt, dass durch strenge Hygienekonzepte und pragmatische Lösungen, geordnete Zusammenkünfte in einer kontrollierbaren Umgebung stattfinden können. Es müssen endlich Öffnungsschritte und -perspektiven zugelassen werden. Städte wie Tübingen oder Rostock zeigen, dass es geht.

Es sind nun sieben Monate am Stück, in denen meine Mitgliedsunternehmen weitgehenden Beschränkungen unterliegen. Es ist erschreckend, mit welcher Selbstverständlichkeit dieser wichtige Wirtschaftszweig geschlossen gehalten wird. Deshalb ist es allerspätestens jetzt an der Zeit, die Hilfspakete für die Gastronomie deutlich aufzustocken, um die Existenzen der betroffenen Unternehmen und Arbeitsplätze endlich zu sichern.

Der Bundesverband der Systemgastronomie e.V. (BdS) ist als Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband die umfassende Branchenvertretung der Systemgastronomie Deutschlands. Der BdS vereint die relevanten Player der Systemgastronomie, zu denen unter anderem die Marken Autogrill, Burger King, KFC, McDonald’s, NORDSEE, Pizza Hut, Starbucks, L´Osteria aber auch neuere Konzepte wie beispielsweise BURGERISTA oder Meatery zählen. Die BdS-Mitgliedsmarken beschäftigen rund 120.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie über 2000 Menschen in Ausbildung in nahezu 3000 Standorten. Der BdS ist ein Verband mit zwingender Tarifbindung für seine Mitgliedsrestaurants.
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Hardware und Software

Die neuen Abschreibungsregeln ab 2021

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Aufwendungen für die Anschaffung von Anlagevermögen wirken sich regelmäßig nicht sofort in voller Höhe steuerlich als Betriebsausgaben aus. Die von einem Hotelier oder Gastronomen angeschafften abnutzbaren materiellen und immateriellen Wirtschaftsgüter sind über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abzuschreiben. Die Finanzverwaltung ging für Computerhardware und Betriebs- und Anwendersoftware bisher von einer Nutzungsdauer von drei Jahren aus.

 

Einzige Ausnahme hierzu stellte die Sofortabschreibung für sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter dar. Selbständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis netto € 800,00 können im Jahr der Anschaffung bzw. Herstellung sofort abgeschrieben werden.

 

Mit einem aktuellen BMF-Schreiben vom 26.02.2021 hat die Finanzverwaltung nun auf Besonderheiten angesichts der Schnelllebigkeit des technischen Fortschritts bei Hard- und Software reagiert und die Nutzungsdauer für derlei Wirtschaftsgüter auf ein Jahr herabgesetzt. Unter die Neuregelung fallen beispielsweise Computer, Desktop-Computer, Notebook-Computer, Workstations, Dockingstations, externe Netzteile, Peripherie-Geräte und Betriebs- und Anwendersoftware zur Dateneingabe und-verarbeitung. Auch auf den individuellen Nutzer abgestimmte Anwendungen wie ERP-Software, Software für Warenwirtschaftssysteme oder sonstige Anwendungssoftware zur Unternehmensverwaltung oder Prozesssteuerung gehören zur Software, für die die einjährige Nutzungsdauer neu zur Anwendung kommt.

 

Die einjährige Nutzungsdauer gilt erstmals für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2020 enden. Dies bedeutet für Unternehmen, deren Wirtschaftsjahr dem Kalenderjahr entspricht, dass Anschaffungen im Bereich Hard- und Software ab 01.01.2021 deutliche höhere Abschreibungsbeträge generieren. Zu beachten ist aber die zeitanteilige Abschreibung im Jahr der Anschaffung bzw. Herstellung. Der volle Betriebsausgabenabzug über die Abschreibung im Anschaffungs- bzw. Herstellungsjahr erfolgt nur, wenn der Zugang von Anlagevermögen im Januar erfolgt. Für Anschaffungen im Dezember sind dies 1/12 der Jahresabschreibung. Der Restwert kann dann im Folgejahr komplett abgeschrieben werden. Hier besteht der große Unterschied zur Sofortabschreibung für geringwertige Wirtschaftsgüter, denn derlei Wirtschaftsgüter können im Anschaffungsjahr unabhängig vom konkreten Anschaffungszeitpunkt voll abgeschrieben werden (z. B. bei Anschaffungen im Dezember). Ob diese Unterscheidung tatsächlich so gewollt war und gegebenenfalls korrigiert wird, bleibt abzuwarten.

 

Die Neuregelung wirkt sich ebenfalls auf die in vor 2021 angeschafften Computer, Tablets u.a. Hard- und Software aus. Die Restwerte können in 2021 steuerlich komplett abgeschrieben werden.

 

Festgestellt werden kann, dass die allseits angestrebte Digitalisierung durch die Neuregelung eine besondere steuerliche Förderung erfährt.

 

 

 

             COMMERZIAL TREUHAND

Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

Am Kabutzenhof 21

18057 Rostock

 

Telefon 0381 / 454710

www.ct-gruppe.de

ct-rostock@ct-gruppe.de

 

Dipl.-Wirtschaftsjurist (FH) Christian Fischer

(Geschäftsführer, Steuerberater)
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GAZO so geht's

Praktische Unterweisungen Online?, berufliche Orientierung Digital?, wir machen das! 

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Auf dem Bild: Küchenmeister Andreas Grebing und Serviceausbilderin Inga Ihben

Spätestens seit dem ersten Lockdown, gehen wir vom Gastronomischen Ausbildungszentrum für Ostfriesland unseren ganz eigenen Weg, nicht nur für unsere eigenen Auszubildenden, sondern für alle Auszubildenden und Interessierte in der Branche.

Weit mehr als 20.000 View`s und Hunderte von Like`s auf unserem YouTube Kanal: 

gazo-gastronomics zeigen dass wir auf einem guten Weg sind. Es erfordert ein wenig Mut, zeigt aber auch, dass neue Wege in der Gastronomie möglich und vielleicht auch nötig sind.

Als Teil der Kreisvolkshochschulen Aurich- Norden nutzen wir unsere Sozialen Medien:

Facebok und Instagram (Gazo and Friends) , unsere Homepage (www.gazo-online.de) und natürlich unseren YouTube Kanal (gazo-gastronomics) um gastronomisches Wissen und Unterweisungen auf einem wie wir hoffen gutem fachlichen Niveau weiterzugeben.

Auch nutzen wir diese zeitgemäßen Medien, um Bilder und Inhalte aus der Gastronomie zu teilen, um so möglichst viele Menschen für unsere tollen Berufe zu interessieren.

Und ganz besonders jetzt in einer Zeit des „Stillstandes“ in dem auch berufliche Orientierungen und Beratungen kaum möglich sind, können wir so berufliche Inhalte und Qualifizierungsmöglichkeiten innerhalb der Gastronomie auf jeden Bildschirm und auf jedes Handy bringen. 

Dieses unterstütz alle die vielleicht noch nicht ganz sicher sind wie Sie zukünftig Ihr Leben gestalten wollen die Agentur für Arbeit, sowie die Jobcenter und letztlich die ganze Branche die hoffentlich bald „alle Hände voll zu tun hat“ und jeden Mitarbeiter / jede Mitarbeiterin dringend braucht.

(Tipp: GAZO der Film, sowie Überblick über die gastronomischen Qualifizierungen)

Wir sind sehr froh diesen Weg eingeschlagen zu haben, sehr gespannt darauf, wohin er uns noch führen wird und freuen uns über alle die in gemeinsam mit uns gehen. So wird vielleicht aus einem Weg eine Straße, aus der Straße eine Autobahn und schlussendlich ein Instrument was uns allen helfen kann, schon in der Pandemie, die richtigen Weichen zu stellen und möglichst bald wieder richtig durchzustarten.

Dieses heißt für uns: zu qualifizieren, auszubilden, umzuschulen und auch Auszubildende anderer Betriebe bei der Vorbereitung auf die Prüfung zu unterstützen falls es nötig ist.

Für die Branche, heißt es endlich wieder der Gastgeber zu sein und die Dienstleistungen zu erbringen, derentwegen wir alle uns für die Gastronomie entschieden haben J

In diesem Sinne, bleiben Sie gesund und fit für die Zeit nach Corona und ohne Einschränkungen,

Ihr Team vom GAZO aus Ostfriesland

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Inlandstourismus bricht ein

Übernachtungszahlen auf historischem Tief

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Die Corona-Maßnahmen treffen das Gastgewerbe besonders hart. Der DEHOGA fordert die schnelle Auszahlung der Hilfen und einen Fahrplan zur Wiederöffnung der Hotels und Restaurants. 


(Berlin, 10. Februar 2021) Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind für den Deutschlandtourismus und damit für das Gastgewerbe verheerend. Nach zehn Wachstumsjahren in Folge brachen die Übernachtungszahlen 2020 dramatisch ein. Im vergangenen Jahr zählten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland nur 302,3 Millionen Übernachtungen, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch bekanntgab. Das sind 39,0 Prozent weniger als im Vorjahr. Davon entfielen 270,3 Millionen auf Übernachtungen aus dem Inland, ein Minus von 33,4 Prozent. Noch gravierender war der Rückgang bei den ausländischen Gästen: 32,0 Millionen Übernachtungen bedeuten hier ein Minus von 64,4 Prozent. Ursache für den historischen Tiefstand seit dem Vorliegen gesamtdeutscher Ergebnisse im Jahr 1992 sind die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. „Die fehlenden Übernachtungen und ausbleibenden Umsätze bedrohen die Existenz Zigtausender Betriebe. Lage und Stimmung im Gastgewerbe sind katastrophal“, sagt Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband). „Nach dem desaströsen Corona-Jahr mit vier Monaten Lockdown sind die Konten unserer Betriebe leer. Wegen der verzögerten Hilfszahlungen und der fehlenden Öffnungsperspektiven nehmen Verzweiflung und Existenzängste in der Branche dramatisch zu.“ 

 

Touristische Übernachtungen waren seit dem 23. März bis Mitte Mai be-ziehungsweise zum Beispiel in Bayern sogar bis Ende Mai untersagt. „Der Lockdown im Frühjahr brachte den Inlandstourismus zum Erliegen. Geschäftsreisen fanden so gut wie nicht mehr statt“, erklärt Zöllick. „Auch nach der Wiedereröffnung der Betriebe lief das Geschäft aufgrund von Abstandsgeboten, Kapazitätsbegrenzungen und Reisebeschränkungen nur gebremst.“ Die massiven Verluste ließen sich auch nicht durch eine mancherorts gute Sommersaison kompensieren. Hinzu kam das Regelungschaos bei den Beherbergungsverboten im Herbst, das zu „zusätzlicher Verunsicherung und zu Frust bei Gästen wie Gastgebern geführt hat.“ Messen, Kongresse sowie große Kultur- und Sportveranstaltungen fanden 2020 überhaupt nicht statt. Internationale Besucher fehlten schmerzlich.

Seit 2. November befindet sich die Branche erneut im Lockdown. Daher mussten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland in den letzten beiden Monaten des Jahres wieder starke Einbußen hinnehmen.

Im November konnten lediglich 9,1 Millionen Übernachtungen verbucht werden, das waren 72,1 Prozent weniger als im November 2019. Im Dezember sank die Zahl der Übernachtungen um 78,4 Prozent auf 6,7 Millionen. Bemerkenswert ist auch der Rückgang der geöffneten Betriebe im Dezember 2020: Nur rund 60 Prozent beziehungsweise 31.000 der 52.200 statistisch erfassten Beherbergungsbetriebe hatten geöffnet. Das waren noch einmal ein Viertel (25,4 Prozent) weniger im Vergleich zum November 2020 mit 38.800 geöffneten Betrieben.

„Das Geschäft mit den wenigen Übernachtungen der Geschäftsreisenden deckt kaum die Kosten für das Offenhalten der Hotels, Gasthäuser und Pensionen“, sagt Zöllick und drängt auf die Auszahlung der staatlichen Hilfen und auf Perspektiven für seine Branche. Nach fast einem Jahr Pandemie seien Rücklagen nicht mehr vorhanden, die Betriebe stünden mit dem Rücken zur Wand. Drei Viertel der Hotels und Restaurants bangen laut einer DEHOGA-Umfrage vom Januar um ihre Existenz. Umso wichtiger sei jetzt, dass die versprochenen Hilfen schnell und in vollem Umfang bei allen notleidenden Unternehmen ankämen und die Antragstellung für größere Unternehmen endlich möglich werde.

Von der heute stattfindenden Bund-Länder-Konferenz erwartet der DEHOGA eine konkrete Perspektive für die Öffnung von Hotels und Restaurants. „Wir fordern einen abgestimmten Fahrplan mit klaren Kriterien, wann und unter welchen Voraussetzungen unsere Betriebe wieder öffnen dürfen“, so Zöllick. Bürger wie Unternehmer bräuchten dringend eine an nachvollziehbaren Kriterien ausgerichtete Öffnungsstrategie, wenn dies die Infektionslage zuließe. Für einen erfolgreichen Re-Start hat der DEHOGA Leitlinien unter dem Titel „Gastgewerbe verantwortlich wiederhochfahren“ vorgelegt. Hotels und Restaurants hätten bereits im Frühjahr in strikte Hygiene- und Schutzkonzepte investiert und seien auch laut RKI keine Pandemietreiber. Zöllick: „Es geht um die wirtschaftliche Existenz der Unternehmer und die Rettung Hunderttausender Arbeitsplätze. Zudem geht es auch um den Erhalt ganzer touristischer und gastronomischer Strukturen.“ Dabei habe das Gastgewerbe nicht nur eine hohe wirtschaftliche Bedeutung, sondern sei von großer gesellschaftlicher Relevanz.

 Sie finden die Pressemitteilung auch auf unserer Website. 

 

 

Ihr Ansprechpartnerin:
Stefanie Heckel · Pressesprecherin
Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA Bundesverband)
Am Weidendamm 1A · 10117 Berlin
Fon 030/72 62 52-32 · Fax 030/72 62 52-42
 heckel@dehoga.de · www.dehoga.de



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01.02.2021 08:00

Küche gegen Getränkeregal

Die Corona-Pandemie treibt schon außergewöhnliche „Blüten“! So etwas hat es auf der Welt noch nie gegeben und Gastronomen sowie Hoteliers, unverschuldet, schwierige Zeiten beschert.

Es sind aber immer wieder die außergewöhnlichsten Einfälle, die dazu führen, dass man versucht die Situation zu entschärfen. Es entstehen Gasthaus-Shops, es wird gekocht und online vertrieben, um nur zwei Aktionen zu nennen. Dennis Winter vom „Royal Service“ in Flensburg hat zum Beispiel für eine große Bank die Einlasskontrollen durchgeführt, auf Einhaltung der Corona – Verordnungen geachtet. Außerdem mit Kollegen, auch aus Dänemark, einen Lieferservice für Essen und Trinken angeboten.

Seit März vergangenen Jahres haben Birgit und Ingo Sörnsen (Freienwill Krug) außer Absagen eigentlich gastronomisch nicht mehr aktiv werden können.

Da das Hauptgeschäft aus Feierlichkeiten und Sitzungen besteht, dies aber alles auf null gefahren worden ist, ein Außer-Haus-Service aufgrund der Lage des Kruges nicht einmal die Kosten eingespielt hat, mussten die beiden umtriebigen Gastronomen sich etwas einfallen lassen.

In der kurzen Zeit der Teilöffnung haben sie den Badesee in der Region bewirtschaftet. „Zwar war die Saison weitgehend beendet, aber wir haben noch sehr gute, sonnige Wochen gehabt“, so Ingo Sörnsen. „Noch nie in meinem Leben habe ich so viel Pommes und Eis verkauft“, erzählte er weiter. Im Herbst war das dann aber auch vorbei. Was nun? Unkonventionell für einen Koch, bewarb sich Sörnsen im benachbarten EDEKA-Markt von Lutz Blask (Adelbylund in Flensburg) und wurde prompt für die Spirituosenabteilung eingestellt.

„Ein toller Mitarbeiter“, schwärmt Edeka Chef Blask. „Man merkt, dass er selbstständiges Arbeiten gewohnt ist. Würde ihn gern als Mitarbeiter behalten“. Ingo Sörnsen lächelt dazu, wünscht er sich mit seiner Frau Birgit nichts sehnlicher, als die Wiedereröffnung des Kruges.

„Wir werden sehen, was die Zeit bringt“, erzählt der Gastronom. „Noch nie habe ich so eine geregelte Arbeitszeit gehabt, abends Ruhe, daran könnte man sich gewöhnen“. Am Wochenende versucht er jedoch weiterhin mit Birgit das „Außer-Haus-Geschäft“ zu beleben.

Somit habe er zwar eine 7 Tage Woche, aber es geht erst einmal weiter und das ist wichtig. 

Text/Foto: hansen/voldewraa (DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg)


22.01.2021 10:53

Eicke Steinort startet durch

Eicke Steinort, Inhaber vom Hotel Wassersleben in Harrislee/Wassersleben, hat einiges vor. Seit nunmehr zwei Jahren führt er die Geschicke in diesem wunderschön gelegenen Hotel, direkt an der Flensburger Förde.

Von 1977 bis 2000 hat er hier seine Kochausbildung absolviert und mit Erfolg abgeschlossen. Danach hat es ihn in die weite Welt gezogen. Stationen in London, dem legendären „The Dorchester“, „Hotel Süllberg“ in Hamburg, „Ritz Carlton“ Wolfsburg auf Kreta das „Minos Beach Art Hotel“, „Alain Ducasse at the Dorchester“ wieder in London, „Al Badia Golf Club“ Dubai, das Swiss Hotel „The Bosporus“ am Bosporus,

„Jumeirah Group“ Dubai waren seine beruflichen Stationen, bis er als Küchenchef im „Bayrischen Hof“ in München wieder in Deutschland angekommen ist. Bei einem Besuch in seinem ehemaligen Lehrbetrieb in Wassersleben wurde er angesprochen, ob er nicht Interesse an einer Übernahme hätte. Er musste nicht lange überlegen. Die Lage in einem ehemaligen Villenvorort aus dem 18. Jahrhundert gibt es nur einmal.

Seit 2018 führt er nun die Geschicke des Hauses, hat 2020 zum ersten Mal erfolgreich am „Schleswig-Holstein Gourmet Festival“ teilgenommen und seine Ziele ganz konkret gesteckt.

„Ich möchte das 3-Sterne Hotel auf 4-Sterne aufwerten. Die dafür erforderlichen Maßnahmen sind bereits abgeschlossen. Dann entsteht ein Gourmetrestaurant, in dem ich auf Sterne-Niveau kochen werde, meine vorherigen Stationen haben mir das Rüstzeug gegeben und außerdem ist eine Erweiterung des Hotels für das kommende Jahr geplant. Einige Millionen wird das schon kosten“, so Steinort. Aber wenn nicht jetzt, wann dann. So hat er die Schließung, Corona bedingt, für Modernisierungsarbeiten bereits genutzt.

Wer Eicke Steinort kennt, weiß, das er das hochgesteckte Ziel erreichen wird. Bereits jetzt verwöhnt er seine Gäste. Ob im Restaurant mit frischen Produkten aus der Region, die er versteht raffiniert zu kombinieren oder im Hotel, das schon jetzt kaum Wünsche mehr offen lässt. Die Zimmer werden größer, die Bäder neugestaltet und der Anbau mit einem Aufzug versehen. Es sollen behindertengerechte Zimmer entstehen. Aber mehr, so Steinort, werde ich jetzt noch nicht verraten. Text: hansen/voldewraa. Fotos: Susanne Plaß (Agentur Plaß Relations)

18.11.2020 10:55

Mindestlohnerhöhung

In seiner Sitzung am 28. Oktober 2020 hat das Bundeskabinett eine neue Mindestlohnanpassungsverordnung beschlossen. Diese setzt die Entscheidung der Mindestlohnkommission aus dem Juni um. 

Danach steigt der gesetzliche Mindestlohn in den Jahren 2021 und 2022 in vier Schritten wie folgt:

·    9,50 € brutto je Zeitstunde

   ab 1. Januar 2021

·    9,60 € brutto je Zeitstunde ab

   1. Juli 2021

·    9,82 € brutto je Zeitstunde ab

   1. Januar 2022

·    10,45 € brutto je Zeitstunde ab

   1. Juli 2022

Am gleichen Tag hat die EU-Kommission einen Vorschlag für eine europäische Richtlinie für angemessene Mindestlöhne in der EU vorgelegt. Der Vorschlag sieht vor, dass Mitgliedstaaten mit einem gesetzlichen Mindestlohnrahmen erforderliche Maßnahmen ergreifen sollen, um sicherzustellen, dass die gesetzlichen Mindestlöhne anhand von Kriterien festgelegt und aktualisiert werden, die die Angemessenheit dieser Löhne fördern und dem Ziel angemessener Arbeits- und Lebensbedingungen, des sozialen Zusammenhalts und der Aufwärtskonvergenz entsprechen. Diese nationalen Kriterien müssen mindestens die Kaufkraft, das allgemeine Niveau der Bruttolöhne und ihrer Verteilung, die Lohnwachstumsrate und die Arbeitsproduktivität umfassen.

Auch wenn in dem Vorschlag aus Brüssel die befürchtete Orientierung am nationalen Median-Lohn nicht vorgesehen ist, lehnt der DEHOGA Mindestlohnregelungen auf EU-Ebene weiter ab. Die Europäische Union würde damit völlig unangemessen in die nationalen Zuständigkeiten von Regierungen und Sozialpartnern eingreifen. Eine Stärkung der Tarifautonomie und der Sozialpartnerschaft innerhalb der EU wird dadurch nicht erreicht, ebenso wenig wie die Angleichung des Lohnniveaus in den Mitgliedstaaten.