Verlagshaus Fachzeitungen Teegen GmbH
Die Medien für Gastronomen und Hoteliers
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Außengastronomie

Eines steht fest:
Die Plätze im Aussenbereich werden in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.

Deshalb jetzt aufrüsten.
Bestuhlung, Überdachung, Schirme,
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Luftreinigung

Was ist dran ?

Was macht Sinn?

Auf jeden Fall sollten es
Profi-Lösungen für Sie sein.

Ein Reihe von Dingen ist zu beachten.

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Sicherheit durch Fiebermessen

Hotel Lüttje Burg installiert neue Technik an der Rezeption und im Restaurant

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Am 17. Mai 2021 konnte die Gastronomie/Hotellerie wieder unter erschwerten Bedingungen öffnen. Die innovative Familie Tedsen hat im Hotel Lüttje Burg in Lütjenburg moderne Technik für Corona-Prävention aufgerüstet: Eine Wärmebildkamera mit Scanner testet die Gäste.


„Zutrittsterminal“ heißt das Gerät der Firma Dahua, einem Unternehmen aus China. Ein Blick ins Gerät und sofort zeigt es die Körpertemperatur an und ob eine Maske korrekt sitzt. Wenn nicht, dann meldet sich das Gerät: „Setzen Sie bitte eine Maske auf“.

Installiert wurde das Gerät durch die Firma ISA - Informations-, Schloss-und Alarmtechnik GmbH aus Kiel. Ingo Baasch, Technischer Leiter, zeigt, wie schnell und unkompliziert die Installation ist.

„Wir werden nun unsere Gäste bitten, sich mit dem Gerät zu testen“, sagt Inhaberin Angelique Tedsen. Das neue Terminal ist für Familie Tedsen eine gute Absicherung. Das gelte auch für das Personal, das noch nicht geimpft sei.

Entscheidend ist doch zu erkennen, ob ein Gast coronafrei ist. Die Fiebererkennung ist eine optimale Prüfung. Ist die Temperatur erhöht, folgt ein Corona-Schnelltest. Fällt auch der positiv aus, folgt ein PCR-Test in geeigneten Praxen oder Teststationen. Zeigt auch der eine Infektion an, geht es für den Urlauber zurück in die Heimat, oder in Quarantäne in der Lüttje Burg. Das gilt für diejenigen, die nicht mit eigenem Auto anreisen.


„Ca. 1.100 Euro kostet die Technik“, sagt Ingo Baasch von der Firma Informations- Schloss- und Alarmtechnik in Kiel. Dass die Technik zuverlässig funktioniert, zeigt sich in Bremerhaven. Dort lässt eine Firma für Tiefkühlkost die 200 Mitarbeiter pro Schicht auf diese Weise auf Krankheitssymptome testen. Zu ihren Kunden zählen weitere Restaurant- und Hotelbetriebe. Aber der Scanner kann noch mehr. Raumüberwachung, Gesichtserkennung, Zutrittskontrolle und eine Verbindung zur Luca App ist in Planung.


„Unser Partner Dahua hat eine videotechnische, mobil einsetzbare Lösung zur automatisierten Temperaturerkennung geschaffen, mit der bei 3 Personen pro Sekunde die Körpertemperatur aus 3 Metern Entfernung festgestellt werden kann. Das System arbeitet dabei mit einem Messwertfehler von nur +/- 0,3 °C genauso präzise, wie es in den ASTM-Vorgaben für Fieberthermometer gefordert wird“, sagt ISA Geschäftsführer Sven

Freickmann.

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Lipton Ice Tea unterstützt Gastronomen

Geldpreise im Wert von über 300.000 Euro!

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Endlich Sommer, endlich wieder gemeinsam lachen und sonnige Momente in unseren Lieblingslokalen verbringen. Um die Gastronomie zu unterstützen und Menschen zu inspirieren, miteinander ein Lächeln zu teilen, hat Lipton die Sommer-Kampagne 2021 „Schenke ein Lächeln“ ins Leben gerufen. Gastronomen können dabei Geldpreise zwischen 5.000 und 25.000 Euro gewinnen! So geht’s: Einfach ab Anfang Juni auf der Aktionswebsite www.lipton-supports-locals.de anmelden und anschließend Gäste dazu aufrufen, von Juli bis September für ihr Lieblingslokal abzustimmen. Der für die Abstimmung benötigte Code befindet sich in den Deckeln der Lipton Aktionsflaschen. Die Top 50 der Gastronomien können sich über die Preise freuen!

Mit der „Schenke ein Lächeln“ Sommer-Kampagne möchte Lipton Freunde stärker miteinander verbinden und dazu inspirieren, wieder mehr sonnige Momente gemeinsam zu erleben – und das geht am besten im Lieblingslokal. Ab Anfang Juni können Gastronomen Teil der Lipton „Schenke ein Lächeln“ Sommer-Kampag-ne werden und ihre Gäste motivieren, für ihren Lieblingsgastrobetrieb zu voten. Zu gewinnen gibt es Geldpreise im Wert von insgesamt über 300.000 Euro. Der Gastronomiebetrieb mit den meisten Stimmen erhält von Lipton 25.000 Euro, Platz 2 bekommt 15.000 Euro und Platz 3 gewinnt 10.000 Euro. Die Plätze 4 bis 10 dürfen sich über einen Gewinn von 8.000 Euro freuen und die Plätze 11 bis 50 über 5.000 Euro.


Mitmachen ist ganz einfach! So können sich Gastronomen für die Lipton Sommer-Kampagne anmelden:

1.    Registrieren auf

www.lipton-supports-locals.de 

2.    Umfeld motivieren, Lipton Aktionsflaschen zu kaufen und mit dem Code im Deckel der Flasche ab dem 1. Juli auf www.lipton-supports-locals.de für die Lieblings-Gastronomie zu voten. 

3.    Passendes Aktionsmaterial zum Down-loaden und weitere Informationen befinden sich auf der Website der Aktion.


Konsumenten entdecken die „lächelnden“ Lipton Aktionsflaschen vom 01. Juli bis 30. September 2021 im Handel. Jeweils zwei Flaschen nebeneinander zeigen ein strahlendes Lächeln – ganz nach dem Motto: Geteilte Freude ist doppelte Freude. Teil der „Schenke ein Lächeln“ Sommer-Kampagne sind alle Lipton Flaschen aus dem Kernportfolio sowie die Zero und Green Range. Im Deckel der Aktionsflaschen steht ein Code, den die Konsumenten auf der Aktionswebsite eingeben können und dadurch Zugang erhalten, um für ihr Lieblingslokal abzustimmen. Auch für Konsumenten gibt es etwas zu gewinnen: Zweimal pro Woche verlost Lipton unter allen Teilnehmern einen 200-Euro-Gutschein für ein Restaurant der Wahl.


„Die letzten Monate haben uns alle vor eine große Herausforderung gestellt, aber dieser Sommer wird anders. Dank der Lipton ‚Schenke ein Lächeln‘ Aktion können wir an den Orten, an denen wir am liebsten sonnige Momente genießen, wieder gemeinsam lachen“, sagt Weiwei Yao, CEO Pepsi Lipton Tea Venture und fährt fort: „Wir inspirieren deswegen im Jahr 2021 Menschen dazu, sich wieder zusammenzufinden, die Sommermomente in ihren Lieblings-Gastronomien zu verbringen und zeitgleich unsere lokale Gastronomie zu unterstützen. Auch wir helfen den Gastronomen, indem wir ihnen ein Lächeln schenken und ihnen finanziell unter die Arme greifen.“


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Happy Birthday, Hotel Neptun

Das legendäre 5-Sterne-Hotel am Ostseestrand wird 50

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Seit einem halben Jahrhundert gehört das Hotel Neptun zu Warnemünde. 64 Meter hoch, direkt am weißen Ostseestrand, grüßt es jeden Gast schon aus der Ferne. In der Corona-Zeit ließ das Haus seine Fenster leuchten – mal als strahlendes Herz, mal als riesige 50 oder lächelnden Smiley. Für Warnemünde ist das Neptun zum Wahrzeichen geworden, wie der Teepott an der Promenade oder der Leuchtturm mit seinem Licht. Und zum Vorzeige-Hotel mit überregionaler Strahlkraft: vom „ersten Haus am Platz“ vor der politischen Wende zum führenden Wellnesshotel mit dem ersten Original-Thalasso-Zentrum Deutschlands. 


Am 4. Juni 1971, vor genau 50 Jahren, öffnete das traditionsreiche Haus seine Türen und begrüßte die ersten Gäste. Die gesamte Mannschaft, vom Pagen bis zum Hoteldirektor, stand herausgeputzt, hochmotiviert und aufgeregt am roten Teppich. Mit großer Leidenschaft, Herz und Verstand wollten die zahlreichen Mitarbeiter vor und hinter den Kulissen Höchstleistungen erbringen, die ausgefallensten Wünsche erfüllen und vor allem: ihre Gäste glücklich machen. „Und das ist bis heute so geblieben“, sagt General Manager Guido Zöllick. 


50 Jahre Hotel Neptun: Das bedeutet für rund 2,2 Millionen Gäste aus 122 Ländern gelebte Gastfreundschaft. Unter ihnen seit jeher Prominente aus Kultur, Wirtschaft und Politik. Hier haben sie gefeiert, gelacht und fürstlich getafelt, sich entspannt, aufs Meer geschaut und wunderschöne Erlebnisse miteinander geteilt. Viele von ihnen kommen immer wieder. Und die Mitarbeiter? Für sie ist das Neptun ihr zweites Zuhause, ihr Lebensinhalt geworden. Sie sind die Seele des Hauses – aufmerksam und dienstbereit, weltoffen, multikulturell und diskret. Sie alle, Gäste und Gastgeber, haben das Gebäude aus Stahl und Beton gemeinsam in ein Juwel verwandelt, weit strahlend und lebhaft funkelnd: Das Neptun ist ein Leuchtfeuer der Gastlichkeit mit einer einzigartigen Atmosphäre, dem ganz besonderen Neptun-Spirit. 


Und der Hotelgeburtstag? „Der wird nun ganz anders als geplant“, erzählt Zöllick: „Sehr gerne hätten wir diesen besonderen Tag mit unseren lieben Gästen, treuen Partnern und langjährigen Kollegen gefeiert. Aufgrund der aktuellen Situation findet er nun im kleinen, persönlichen Kreis statt.“ Doch das Hotel hält für seine Gäste anlässlich des runden Geburtstages auch eine Überraschung bereit: „Für unsere einheimischen Gäste eröffneten wir am 4. Juni das beliebte Restaurant Weineck mit seinen Außenterrassen an der Strandpromenade und unsere beliebte Broilerbar wieder. Ab 11. Juni können wir dann endlich das gesamte Hotel wieder öffnen und Übernachtungsgäste aus ganz Deutschland bei uns begrüßen“, freut sich der Chef. Und bis zum Jahresende wird es weitere Jubiläumsaktionen für die Gäste geben, kündigt er an. „Wir freuen uns auf alles Kommende und die nächsten 50 Jahre Hotel Neptun!“


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„Lauenburg’scher Teller“

Aktion trotz Corona

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Eine kulinarische Reise, die vor 27 Jahren begann, feiert in diesem Jahr einen Rekord: Noch nie haben sich so viele Restaurants am „Lauenburg’schen Teller“ beteiligt, wie in diesem Jahr. 16 Betriebe bieten bis Oktober 17 Interpretationen der heimischen Küche auf ihren Speisekarten an. Mit ihren kreativen Ideen möchten die lauenburgischen Gastronomen ihre Gäste nach der langen Corona-Pause wieder begrüßen und verwöhnen. 

Regionale Zutaten kreativ in Szene gesetzt: das ist die Idee des „Lauenburg’schen Tellers“. Von Ratzeburg bis Lauenburg, vom Sachsenwald bis an den Schaalsee finden sich die Gerichte auf den Speisekarten der teilnehmenden Betriebe. Dabei werden in diesem Jahr viele Wildgerichte angeboten. Die „Schwarzwilder Jägertorte“ oder der „Kleine Keiler“ sind nur zwei Beispiele. Fisch, Lamm, Schwein und Rind stehen natürlich auch zur Wahl und selbst eine vegetarische Version des „Lauenburg’ schen Tellers“ findet sich auf der Karte.

Unter der Federführung der Herzogtum Lauenburg Marketing und Service GmbH (HLMS) haben die Köchinnen und Köche ihre Gerichte mit kreativen Namen zusammengetragen. Günter Schmidt, Geschäftsführer der HLMS, freut sich: „Die Aktion ist der ideale Start der Gastronomie nach der langen Pause. Ich wünsche allen Betrieben zahlreiche Gäste und eine gute Saison. Die Hygiene-Konzepte der Restaurants und die Nutzung der luca-App helfen uns allen, mit der Pandemie bestmöglich umzugehen.“

Auf die Auftaktveranstaltung, eine Leistungsschau der regionalen Küche mit zahlreichen geladenen Gästen, müssen die Köchinnen und Köche leider auch in diesem Jahr wieder verzichten. Umso mehr freuen sie sich auf viele Gäste in ihren Häusern. Die meisten Betriebe finden sich in Lauenburg: Vier Restaurants bieten ihre „Lauenburg’schen Teller“ auf den Speisekarten an. Doch nicht nur an der Elbe, sondern auch im Sachsenwald, am Schaalsee, an den Ratzeburger und Möllner Seen sowie am Elbe-Lübeck-Kanal laden teilnehmende Betriebe zu einer kulinarischen Rundreise durch das schöne Herzogtum Lauenburg ein.


Teilnehmende Betriebe:

Der Seehof, Ratzeburg / Quellenhof, Mölln / Hotel-Restaurant Waldhalle, Mölln / Zur Kutscherscheune, Groß Zecher / Hof Kaiser, Salem / Landgasthof Meincke, Gudow-Kehrsen / Gaststätte Hans Heitmann, Wotersen /       Ohlrogges Greek Food, Büchen / Zum Lindenkrug, Witzeeze / Gasthof Basedau, Lütau /

Hotel Lauenburger Mühle, Lauenburg / Hotel Bellevue, Lauenburg / Zum Alten Schifferhaus, Lauenburg



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Neue Doppelspitze beim DEHOGA Sylt

DEHOGA Versammlung auf der Insel

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Auf der ersten Mitgliederversammlung des Bezirksverbandes DEHOGA Sylt seit Beginn der Pandemie wurden am 05. Mai 2021 unter Einhaltung der strengen behördlichen Auflagen, wie beispielsweise das Vorlegen tagesaktueller Coronatests im Hotel Stadt Hamburg Vorstandswahlen durchgeführt.

„Wir sind sehr froh, dass sich mit Dirk Erdmann ein Fachmann aus der ersten Reihe als Vorsitzender des Bezirksverbandes zur Wahl stellt" führte der aktuell amtierende Vorsitzende Raphael Ipsen in den Tagesordnungspunkt der Vorstandswahlen ein, der zu einem einstimmigen Ergebnis führte: Neben der neuen Ausbildungswartin, Frau Christina Wirsich aus dem Hotel Stadt Hamburg, welche das Team um Jessica Pertgen und Wiebke Müller ergänzt, wechselt Claas-Erik Johannsen vom Amt des Vorsitzenden in die Position des Schatzmeisters. Um für die aktuellen, aber auch künftig anstehenden Herausforderungen der Sylter Hotellerie bestens aufgestellt zu sein, wird die Fachgruppe Hotels ebenfalls durch eine Doppelspitze vertreten. Christian Siegling (Direktor, Severin*s Resort & Spa) wurde dazu neu in den Vorstand gewählt, während Martin Bendler, (Operations Manager, Dorint Strandresort & Spa) in der bereits ausgeübten Funktion des

Fachgruppensprechers bestätigt wurde.

Raphael Ipsen stellte sich als 2. Vorsitzender zur Wiederwahl und wurde im Amt bestätigt.

Als neuer erster Vorsitzender wurde der Kampener Hotelier Dirk Erdmann gewählt, der mit seiner Familie das Hotel Rungholt an der Kurhausstraße betreibt. Damit übergibt Claas-Erik Johannsen vom Benen-Diken-Hof in Keitum nun auch offiziell sein Amt als Vorsitzender, welches er aus gesundheitlichen Gründen seit November 2019 interimsmäßig vom zweiten Vorsitzenden Raphael Ipsen ausführen ließ.

Besonders im Hinblick auf die turbulenten Zeiten aufgrund der COVID-19 Thematik, keine leichte

Aufgabe, die weit über das ansonsten gewohnte Tagesgeschäft hinausging.

„Ich bin froh, dass ich mich auf viele unserer DEHOGA Mitglieder und darunter vor allem auch auf Dirk Erdmann verlassen konnte, der mir ebenso geholfen hat unseren Verband zu vertreten. Insbesondere stärkte mir Claas-Erik Johannsen nach Kräften den Rücken." bedankt sich Ipsen für die kollegiale Zusammenarbeit.

„Ich war nicht darauf aus, in der ersten Reihe zu stehen und konnte mich bis Ende 2019 im

Hintergrund für die Belange der Sylter Hotel- und Gaststättenlandschaft engagieren. Doch die Ereignisse machten es dringend erforderlich, dass Sylt sich Gehör verschafft" so Ipsen weiter, der auch in der kommenden Legislaturperiode als zweiter Vorsitzender fungiert.

Wenn man irgendetwas Gutes an den letzten Monaten finden möchte, in denen wir uns alle gemeinsam mit der Pandemie auseinandersetzen mussten, so ist es der Zusammenhalt, der sich branchen - und sogar regionsübergreifend geformt hat. „Noch nie standen wir als DEHOGA Sylt in einem solch engen Kontakt und konstruktiven Austausch mit Touristikern und den Gemeinden wie jetzt, wofür ich mich ausdrücklich bedanken möchte. Noch mehr freut es mich, dass wir einen Schulterschluss der Nordseeinseln vollbracht haben. So haben sich Sylt, Föhr, Amrum und Helgoland stark positioniert, abgestimmt gehandelt und mit einer Stimme gesprochen, die uns als touristischen Motor des Landes die Wahrnehmung verschafft hat, die uns gebührt" blickt Ipsen auf die jüngste Vergangenheit zurück.

"Die Zukunft des DEHOGA Sylt liegt mir sehr am Herzen. Gemeinsam müssen wir die Zukunft unseres Verbandes neu strukturieren. Dies möchte ich - wenn es wieder möglich ist - mit dem Vorstand und weiteren Mitgliedern in einem Workshop gemeinsam erarbeiten! Ideen dazu habe ich, möchte jedoch neue Strukturen auf einer breiten Basis schaffen." so der frisch ins Amt gewählte Vorsitzende Dirk Erdmann.

„Ich freue mich, zusammen mit Dirk Erdmann als 1. Vorsitzenden eine neue Doppelspitze bilden zu können und wir zukünftig zusammen ein Gesicht des DEHOGA Sylt abbilden, welches jetzt wieder mit Erfahrungen aus erster Hand und Entwicklungen aus dem direkten Tagesgeschäft agieren kann." schließt Ipsen ab.

 

 

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Überbrückungshilfe III verlängert

bis 30.09.2021

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Mit den Überbrückungshilfen stellt die Bundesregierung umfassende Unterstützung für betroffene Unternehmen in der Corona-Pandemie bereit. Das zentrale Programm wurde nun als Überbrückungshilfe III Plus bis Ende September 2021 verlängert und nochmals deutlich erweitert. Neu hinzu kommt die Restart-Prämie, mit der Unternehmen einen höheren Zuschuss zu den Personalkosten erhalten können. Auch die Neustarthilfe für Soloselbstständige wird als Neustarthilfe Plus weitergeführt

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Neustartprämie für Mitarbeiter

Billigkeitsleistung des Landes Mecklenburg-Vorpommern

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Die maximale Höhe der Billigkeitsleistung beträgt 700,00 EUR. Letzter möglicher Wiederkehrmonat ist der Juli 2021. Anträge können bis zum 31.10.2021 rückwirkend für bereits abgelaufene Unterstützungsmonate bei der GSA – Gesellschaft für Struktur- und Arbeitsmarktentwicklung mbH - gestellt werden.

Beschlossen wurde die sogenannte ´Neustart-Prämie´ durch das Land Mecklenburg-Vorpommern. Sie gilt für Beschäftigte nach Kurzarbeit. Die Prämien können Unternehmen beantragen, wenn sie ihren Beschäftigten Sonderzahlungen gewähren, die zusätzlichen Belastungen durch die Corona-Krise ausgesetzt sind. Mitarbeiter der betroffenen Unternehmen müssen in besonderem Umfang von Kurzarbeit betroffen sein. Sie müssen weiterhin mindestens einen Kalendermonat lang wieder im Unternehmen beschäftigt sein. Die Voraussetzung für die Sonderzahlung liegt vor, wenn die individuelle coronabedingte Kurzarbeit in mindestens zwei aufeinanderfolgenden Kalendermonaten mindestens 50 Prozent betrug. Die Höhe der Neustart-Prämie richtet sich nach der Dauer der mindestens 50-prozentigen Kurzarbeit. Die Förderung kann für maximal fünf Unterstützungsmonate maximal 700 Euro je sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigtem betragen. Für den ersten Kalendermonat mit 50 Prozent Kurzarbeit oder mehr gibt es keinen Zuschuss. Für den zweiten und dritten Kalendermonat der Kurzarbeit von mindestens 50 Prozent beträgt der Zuschuss je 200 Euro, für den vierten, fünften und sechsten Kalendermonat je 100 Euro.

Das Unternehmen muss mit der Finanzierung in Vorleistung gehen und kann sich anschließend das Geld bei der GSA zurückholen. Der Bonus, der steuer- und sozialversicherungsfrei ist, wird dann vom Land Mecklenburg-Vorpommern erstattet.

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Geschenke an Geschäftsfreunde und Arbeitnehmer

Bitte beachten

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Viele Hoteliers und Gastronomen wenden ihren Geschäftsfreunden, Gästen und Mitarbeitern immer mal kleine Geschenke zu. Leider lassen der Gesetzgeber und die Finanzverwaltung die Aufwendungen für derartige Geschenke nicht vollumfänglich beim Betriebsausgabenabzug zu und haben enge Regelungen bei der steuerlichen Gewinnminderung aufgestellt.


Bei Sachgeschenken gibt es einige steuerrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten. Geldgeschenke hingegen sind immer in vollem Umfang steuerpflichtig.


Grundsätzlich ist zu unterscheiden, ob das Geschenk einem Geschäftsfreund oder Gast zugewendet wird, oder ob es sich um ein Geschenk für Mitarbeiter handelt.


Werden Sachgeschenke an Mitarbeiter verteilt, kommt die monatliche Sachbezugsfreigrenze von 44 EUR (Ausblick ab 2022: Anhebung der Freigrenze auf 50 EUR) in Betracht. Bei Einhaltung der Grenze sind die Sachgeschenke steuer- und sozialversicherungsfrei.

Für Gutscheine mit Geldbetrag ist die Anwendung der Sachbezugsfreigrenze in Höhe von 44 EUR grundsätzlich möglich. Unter die Begünstigung fallen auch sogenannte Geldkarten, die die Möglichkeit bieten, Waren über verschiedene Vertragspartner zu kaufen. Die Karten dürfen aber ausschließlich zum Bezug von Waren und Dienstleistungen berechtigen, wobei die Einlösungsmöglichkeiten auch begrenzt sein sollten. Eine Barauszahlung muss unbedingt ausgeschlossen sein.


Bei betrieblich veranlassten Geschenken mit einem Wert bis zu 35 EUR (netto) an Geschäftsfreunde oder treue Gäste ist der Betriebsausgabenabzug zugelassen. Zu beachten ist, dass die Wertgrenze pro Empfänger gilt und ein Jahresbetrag ist. Die betriebliche Veranlassung ist immer dann gegeben, wenn der Schenker beabsichtigt, Geschäftsbeziehungen zu der beschenkten Person anzuknüpfen, diese zu sichern oder zu verbessern. Bekommt ein Geschäftsfreund innerhalb eines Jahres Geschenke für mehr als 35 EUR (netto), sind alle Geschenke nicht als Betriebsausgaben abzugsfähig. Die Empfänger der Geschenke müssen zwingend benannt werden. Aufwendungen für Geschenke an Personen, die nicht Arbeitnehmer des Schenkers sind, müssen zudem einzeln und getrennt von den übrigen Betriebsausgaben aufgezeichnet werden. Diese Voraussetzung ist erfüllt, wenn die Aufwendungen im Rahmen der Buchführung auf einem gesonderten Konto fortlaufend und zeitnah erfasst werden. Bei Nichtbeachtung dieser Aufzeichnungspflicht sind die Geschenkaufwendungen selbst dann vom Betriebsausgabenabzug ausgeschlossen, wenn die Wertgrenzen von 35 EUR (netto) je Empfänger und Jahr eingehalten werden.

Betrieblich veranlasste Geschenke sind beim Beschenkten grundsätzlich als Betriebseinnahme zu besteuern. Dieses gilt selbst dann, wenn der Schenker die Kosten für das Geschenk nicht als Betriebsausgabe geltend machen kann, weil zum Beispiel die Wertgrenze von 35 EUR (netto) überschritten wurde.


Da der Schenker im Regelfall nicht möchte, dass der beschenkte Geschäftsfreund für sein Geschenk Steuern zahlen muss, gibt es die Möglichkeit der Übernahme einer pauschalen Steuer in Höhe von 30%. Diese ist ebenfalls als Betriebsausgabe abziehbar, wenn das eigentliche Geschenk nicht vom Betriebsausgabenabzug ausgeschlossen ist.

Ein Betriebsausgabenabzug kommt laut Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (Urteil vom 30.03.2017, IV R 13/14) nicht in Betracht, wenn der Wert des Geschenks selbst oder zusammen mit der übernommenen Pauschalsteuer den Betrag von 35 EUR übersteigt. Die Finanzverwaltung hält bisher aber ausdrücklich an ihrer Vereinfachungsregel fest, wonach gilt: Übersteigt der Geschenkewert nicht die 35 EUR-Grenze, bleibt der Betriebsausgabenabzug auch dann erhalten, wenn diese Grenze zusammen mit der Pauschalsteuer überschritten wird.


Der Schenker muss weiterhin den Beschenkten mit einer Zuwendungsbestätigung schriftlich darüber informieren, dass er die pauschale Steuer entrichtet hat. Von der pauschalen Besteuerung ausgeschlossen sind aber Geschenke an Privatpersonen sowie an ausländische Geschäftsfreunde, die in Deutschland keine steuerpflichtigen Einkünfte haben. Fraglich ist bei letzterer Personengruppe, woher der Hotelier und Gastronom das wissen soll, ohne mit gebotener Diskretion nachzufragen. Ein praktikabler Lösungsweg wird vom Gesetzgeber leider nicht aufgezeigt.


Trotz gegenteiliger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes hält die Finanzverwaltung auch weiterhin an ihrer bisherigen Auffassung fest, wonach sogenannte Streuwerbeartikel im Wert von bis zu 10 EUR brutto (z. B. für Kugelschreiber und Kalender) von der Pauschalierungsvorschrift des § 37b EStG ausgenommen werden.


Aufmerksamkeiten an Arbeitnehmer aus Anlass eines persönlichen Ereignisses (Geburtstag, Hochzeit o. ä.) sind dagegen immer als Betriebsausgabe beim Hotelier und Gastronom abziehbar. Sollen die Geschenke auch lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei beim Arbeitnehmer bleiben, ist darauf zu achten, dass der Wert der Aufmerksamkeit insgesamt 60 EUR brutto je Ereignis nicht übersteigt.   Diese Freigrenze kann für jeden Arbeitnehmer in einem Jahr mehrfach in Anspruch genommen werden. Grundsätzlich können Aufmerksamkeiten an Arbeitnehmer auch als Gutscheine mit Geldbetrag oder Prepaid-Karten ausgegeben werden.


Nicht zum Arbeitslohn beim Arbeitnehmer rechnen ferner Sachzuwendungen bis zu 60 EUR brutto, die im ganz überwiegend betrieblichen Interesse an Mitarbeiter erbracht werden, z. B. bei Päckchen anlässlich einer Betriebsveranstaltung, wenn die Kosten insgesamt (inklusive Aufwendungen für Geschenke) den Freibetrag in Höhe von 110 EUR brutto für bis zu zwei Veranstaltungen pro Jahr nicht übersteigen. Zu beachten ist, dass Betriebsveranstaltungen aufgrund der andauernden Corona-Pandemie auch als virtuelle Veranstaltungen durchgeführt werden können.

Bei Überschreiten des Freibetrages besteht die Möglichkeit der pauschalen Besteuerung mit 25% durch den Arbeitgeber. Es bleibt dann bei der Sozialversicherungsfreiheit.

Dipl.-Wirtschaftsjurist

(FH) Christian Fischer

(Geschäftsführer und

Steuerberater)


COMMERZIAL

TREUHAND

GmbH Wirtschafts-

prüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

Am Kabutzenhof 21, 18057 Rostock

Telefon 0381 / 454710

ct-rostock@ct-gruppe.de | www.ct-gruppe.de

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Meldung an GEMA erforderlich

Keine Gebühren!

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Einige Mitglieder standen zuletzt mit der GEMA und von ihr beauftragten Anwälten in Kontakt, da sie nicht auf Mahnungen reagiert haben, die von der GEMA aufgrund nicht bezahlter Vertragsrechnungen betreffend das Jahr 2021 versendet wurden. Auf Nachfrage erklärte die GEMA, dass Betriebe / Musiknutzer bzgl. ihrer für 2021 laufenden Verträge gegenwärtig keine Mahnungen erhalten und keine Einschaltung von Anwälten im Mahnverfahren erfolgt, wenn der GEMA die aktuellen und vergangenen, behördlich veranlassten Schließungszeiten (seit 01.01. 2021) über das GEMA-Online-Portal mitgeteilt wurden.

Das bedeutet: Alle musiknutzenden Betriebe (z.B. in Gastronomie und Hotellerie, Einzelhandelsbetriebe, Fitnessstudios, Spielhallen oder städtische Musiknutzer wie Schwimmbäder  etc.), die im Jahr 2021 aufgrund behördlicher Veranlassung geschlossen hatten oder noch geschlossen haben, sollten der GEMA diese Schließungszeiten umgehend über das GEMA-Online-Portal mitteilen. Sollte der behördliche Lockdown weiter andauern oder nach Öffnungsphasen wieder angeordnet werden, empfiehlt sich eine regelmäßige und aktuelle Meldung der Schließungszeiten gegenüber der GEMA (ca. alle 4 Wochen). Auf diese Weise können GEMA-Mahnungen und streitige Auseinandersetzungen mit der GEMA im Vornherein weitgehend vermieden und eine effiziente, möglichst genaue Abwicklung der Gutschriften bzw. Rücküberweisungen (falls schon gezahlt wurde) gewährleistet werden. Die Meldung der Schließungszeiten muss über die GEMA-Internetseite vorgenommen werden. Dort kann man dann unter „Meine Corona-Schließungszeiten“ die entsprechenden Schließungstage angeben.

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Wenn die Politik uns weiter geschlossen hält

Man muss uns auch adäquat entschädigen!

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Bei durch den DEHOGA MV immer wieder eingeforderten zusätzlichen Entschädigungen für das Gastgewerbe wird die Landesregierung nachhaltig Druck beim Bund aufbauen. 

Gastgewerbliche Betriebe befinden sich im siebenten Schließmonat. Unsere Beschäftigten genauso lang in Kurzarbeit. Eine Reihe von Betriebstypen darf seit über einem Jahr nicht mehr seinem eigentlichen Geschäft nachgehen. Unglaublich, unfassbar! Anstatt nach über einem Jahr Pandemie endlich wieder ins normale Geschäftsleben starten zu können, wird uns, wird unseren Belegschaften eine mittlerweile bis mindestens zum 22. Mai andauernde Verlängerung des für uns schon seit dem 2. November fortwährenden harten Lockdown zugemutet. Unverständnis, Wut und Hoffnungslosigkeit nehmen immer mehr Raum ein.


Die derzeitige Entwicklung der Infektionszahlen und die zunehmende Belastung der Krankenhäuser zwingen die Regierung zum Handeln. Mit Blick auf die für uns so elementar wichtige touristische Sommersaison ist ein konsequentes Vorgehen auch zwingend. Wenn es nicht gelingt, die Zahlen bis in den Juni in den Griff zu kriegen, kann das Tourismusland MV dicht machen, dann geht im Gastgewerbe das Licht aus. Das kann niemand wirklich wollen. Für die Zeit des Lockdown erwarten wir, dass die Landesregierung alle Kraft in die Impfkampagne lenkt. 

Von allen anderen Bürgerinnen und Bürgern erwarten wir ein konsequentes Einhalten der Auflagen. Ziel muss ein schnelles Absenken der Inzidenzzahl sein. Dies gelingt nur, wenn alle mitziehen. Wir haben uns von daher erfolgreich dafür eingesetzt, dass in der aktuellen Situation die Salatbuffets im Lebensmitteleinzelhandel nicht mehr angeboten werden dürfen. Es kann nicht sein, dass bei uns alles verboten wird und in anderen Branchen der Löffel am Salatbuffet lustig von einer Hand in die andere wandert. Hier darf nicht mit zweierlei Maß gemessen werden.


Am Ende muss gesamtgesellschaftlich alles dafür getan werden, dass nach dieser Phase alle geschlossenen Branchen – damit natürlich und vor allem auch wir – verbindliche Öffnungsschritte vornehmen können. Damit dann überhaupt noch Betriebe da sind, die öffnen können, müssen die angesprochenen Entschädigungsleistungen erfolgen. Gerade der Bund ist hier gefordert. Die Vorschläge hierzu liegen auf dem Tisch. Für unsere Branche umfassen die auf unseren Forderungen fußenden Vorschläge neben einer außerordentlichen Wirtschaftshilfe in Form einer 75-prozentigen Erstattung des Umsatzes der Monate April, Mai und Juni 2019 insbesondere eine Ausweitung der Erstattungsfähigkeit von ordentlichen Abschreibungen auf Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens von 50 Prozent auf 100 Prozent in der Überbrückungshilfe III und die Anerkennung eines Geschäftsführergehalts bzw. eines kalkulatorischen Unternehmerlohns in Höhe von 2.000 Euro pro Monat als erstattungsfähig in der Überbrückungshilfe III. Der DEHOGA MV bleibt hier für das Gastgewerbe am Ball und ist wie gehabt Teil der Gespräche. 


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Waldhaus Reinbek verkauft!

Familie Schlichting übernimmt 5-Sterne-Hotel von Familie Schunke

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Das Waldhaus Reinbek wechselt nach 57 Jahren im Besitz von Christa und Dieter Schunke den Besitzer: Bettina und Karl Schlichting, Inhaber der Schlichting Hotel GmbH, zu der u a. ‚Der Seehof‘ in Ratzeburg, ‚Hotel Ohlenhoff‘ in Norderstedt und die Pachtbetriebe Hotel Fürst Bismarck und Hotel Engel in Hamburg gehören, übernehmen das 5-Sterne-Haus am Sachsenwald zusammen mit ihrer 32-jährigen Tochter Sandra Langhans. 


Hotels erfolgreich und einzigartig zu machen, steht im Fokus von Familie Schlichting, die Gastlichkeit lebt. Karl Schlichting freut sich sehr auf die neue Verantwortung: „Ich wohne seit vielen Jahren in der Region und schätze das Waldhaus Reinbek für seinen hohen Qualitätsmaßstab. Hier wird noch individuelle Gastlichkeit gelebt und das Haus ist fest in der Region verwurzelt. Das hat mich begeistert.“ Mit einem weinenden und einem lachenden Auge trennen sich Christa und Dieter Schunke von ihrem ‚Baby‘, das sie über ein halbes Jahrhundert betreut haben. „Herr Schlichting und ich kennen uns schon lange. Er ist der perfekte Nachfolger und wird das Waldhaus in unserem Sinne weiterführen. Wir hatten mehrere Bewerber, doch Herr Schlichting war unsere erste Wahl, gerade, weil er die Einzigartigkeit dieser Region zu schätzen weiß“, begründet Dieter Schunke seine Entscheidung.


Die Wurzeln des Waldhauses gehen auf das Jahr 1874 zurück, der Gründung des Reinbeker Schützenvereins. Auf dem Gelände des heutigen Waldhauses stand ein Wirtshaus, das die Reinbeker Schützen und die Bewohner der Stadt versorgte. 1964 übernahmen Christa und ihr aus dem bayrischen Burgau stammender Mann Dieter Schunke das historische Gasthaus. Das junge Paar war gerade mal Anfang 20 – voller Tatendrang und Mut. Dieter Schunke hatte mit 15 Jahren Kellner und Koch im ‚Bayerischen Hof‘ in München gelernt und machte Station im Hamburger Hotel Atlantic. In den Kolonnaden der Hansestadt traf er auf Christa. „Sie konnte nicht einparken. Als sie ausstieg, habe ich die Fährte aufgenommen, die im Jazzkeller Barett erfolgreich endete“, erzählt er lachend. Christa Schunke, gelernte Kauffrau, war für das Kaufmännische zuständig, hatte aber keine Scheu, sich in Gastronomie und Hotellerie einzuarbeiten: „Ich habe einfach einen Schnellkurs im Bierzapfen gemacht.“ 

Mit Anbauten und Renovierungsarbeiten verwandelten die Schunkes das Waldhaus in ein Gasthaus mit 100 Sitzplätzen und vier Gästezimmern, wo man damals inkl. Frühstück für 6,50 DM übernachten konnte. Aus Rückschlägen stiegen sie mit großem Engagement wie Phönix aus der Asche auf: 1992 musste das Waldhaus Reinbek nach einem Brand neu aufgebaut werden. Drei Jahre später wurde der Familienbetrieb als  5-Sterne-Hotel wie-dereröffnet. „Wir haben von innen nach außen gebaut“, erinnert sich Dieter Schunke. „Dabei hat sich die markante Fassade entwickelt. Die Schweizer Architekten Flum haben das Dach runtergezogen, damit es sich in die Umgebung, den wunderschönen Sachsenwald, einfügt und jede Protzigkeit vermieden wird.“ Seitdem lockt das Waldhaus Reinbek nicht nur Gäste aus dem Umland und ganz Deutschland an. Auch der internationale Gesundheitstourismus spielt eine größer werdende Rolle durch das naheliegende Krankenhaus mit Clusterfunktion.  

2016 standen nach einem Saunabrand Erneuerungen im Wellnessbereich an. In der dritten Etage entstand eine Wellness-Oase mit Salzgrotte, Dampfsauna, Infrarot-Kabine, Whirlpool, finnischer Sauna, Saunarium und vier Treatment-Räumen. Als Event- und Hochzeits-Location sowie Tagungshotel ist das Waldhaus erste Adresse in Reinbek und Umgebung mit sechs Veranstaltungsräumen für bis zu 200 Personen, die jeder auch eine kleine Terrasse oder Atrium bieten. Auf vier Stockwerke verteilen sich 49 individuell gestaltete Zimmer und Suiten. Das im Erdgeschoss befindliche Restaurant mit historischem Pavillon komplementiert diesen besonderen Ort, der für Fluchten aus dem Alltag sorgt.


Mit viel Herzblut und Leidenschaft hat das Ehepaar Schunke 57 Jahre lang ihr Waldhaus Reinbek geleitet. Zum 1. Juni 2021 ist es Zeit für den Ruhestand. „Wir wollen nicht im Haus zusammenbrechen, sondern freuen uns jetzt auf unsere Freizeit mit Golf, Reisen und zur Jagd zu gehen“, sagt Dieter Schunke. Seine Schwiegertochter Claudia Schunke sowie Direktor Moritz Kurzmann und sein Team bleiben unter den neuen Eigentümern dem Hotel erhalten. Familie Schlichting teilt sich die neuen Aufgaben als geschäftsführende Gesellschafter: Karl Schlichting wird sich auf den operativen Bereich sowie die Gastronomie konzentrieren und plant zunächst, den Betrieb und seine Mitarbeiter genau zu verstehen und für die Zukunft, Energiesparmaßnahmen sowie einige Modernisierungen durchzuführen. Dem Schleswig-Holstein Gourmet Festival wird das Haus mit Fokus auf regionale Gastronomie treu bleiben. Sandra Langhans, geborene Schlichting, lernte im dualen Studiengang Hotel- und Gastronomie Management mit Ausbildung im ‚Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten‘ (Hamburg). Sie wird zusammen mit ihrer Mutter Bettina Schlichting Logis, Sales und Marketing übernehmen und somit die familiäre Tradition des Hauses weitertragen. 

www.waldhaus.de


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Umsatzsteuersenkung

Bleibt bis Ende 2022 bestehen

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Seit dem 1. Juli 2020 galt für Umsätze, die zwischen dem 1. Juli und dem 31. Dezember 2020 erbracht wurden, lediglich ein Umsatzsteuersatz in Höhe von 7 statt 19 Prozent bzw. 5 statt 7 Prozent. Allerdings sollte diese Umsatzsteuersenkung nur zeitlich begrenzt bis zum 31. Dezember 2020 gelten, denn trotz andauernder Ausnahmesituation aufgrund der Corona-Pandemie sah das Jahressteuergesetz 2020 keine Verlängerung dieser Umsatzsteuerregelungen vor. Hinzu kam, dass im Zeitraum vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2021 auch Restaurations- und Verpflegungsleistungen, also auch die Speiseabgabe „vor Ort“, dem ermäßigten Umsatzsteuersatz unterliegen sollte. Wir berichteten darüber in unserem Beitrag in der Februarausgabe. 

Kurz nach Redaktionsschluss überraschte die Bundesregierung dann jedoch mit einer für die Gastronomie positiven Meldung. 

Denn durch das Dritte Corona-Steuerhilfegesetz wird die Umsatzsteuersenkung für Restaurant- und Verpflegungsleistungen nun doch verlängert, und das sogar bis zum 31. Dezember 2022. Auf Speisen in Restaurants fallen somit weiterhin nur 7 Prozent Umsatzsteuer an, auf Getränke wie bisher 19 Prozent Umsatzsteuer. 

Damit reagiert die Regierung auf die zahlreichen Kritiken. Denn durch die behördlich angeordneten Schließungen konnten die gastronomischen Betriebe bislang von der geringeren Umsatzsteuer kaum profitieren, denn wer keine Umsätze hat, dem bringt auch die Senkung der Steuer nichts. 

Für Gastronomen ergibt sich daraus noch ein weiterer Vorteil: Sie müssen zum 1. Juli 2021 ihre Kassen nicht erneut umstellen, sondern erst zum 1. Januar 2023. Das spart Kosten und mindert den administrativen Aufwand.

Autor:

StB Max Schmidt, ETL ADHOGA Verbund in Bremen, spezialisiert auf die Beratung von Hotels und Gaststätten

Kontakt:

ETL ADHOGA Bremen

adhoga-bremen@etl.de

www.etl-adhoga.de 

Tel:  0421/792790



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DEHOGA fordert ein Ende

DEHOGA fordert ein Ende des politischen Missmanagements und schnelle Entschädigung

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(Berlin, 23. März 2021) „Nach den gestrigen Beschlüssen wachsen im Gastgewerbe Verzweiflung und Zukunftsängste“, erklärt Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverbandes). Mehr als 70 Prozent der Betriebe bangen laut DEHOGA um ihre Existenz. Schnelle finanzielle Entschädigungen für die vom Staat verursachten Versäumnisse seien jetzt das Mindeste. „Es müssen jetzt Taten folgen, anstatt das Missmanagement beim Impfen und bei den Hilfen fortzusetzen.“ Noch vor Ostern erwartet Zöllick Konkretisierungen zu dem im Beschluss genannten „ergänzenden Hilfsinstrument“. Spätestens am 12. April müsse zudem ein konkreter Öffnungsfahrplan für die Branche vorgelegt werden. 

 

Die DEHOGA-Forderungen im Detail: 

  1. Von den politisch Verantwortlichen erwarten wir eine maximale Kraftanstrengung, damit endlich ausreichend Impfstoff vorhanden ist und die Menschen sieben Tage die Woche geimpft werden können. Gleiches gilt für eine erfolgreiche Teststrategie.
      
  2. Spätestens am 12. April muss die Politik liefern. Insbesondere erwarten wir, dass dann auch für das Gastgewerbe ein konkreter Fahrplan für die Wiedereröffnung vorgelegt wird. Restaurants und Hotels haben in umfangreiche Hygiene- und Schutzmaßnahmen investiert und sind nachweislich keine Pandemietreiber. Zusätzliche Tests für Gäste und Mitarbeiter werden ein Garant für sichere und verantwortungsvolle Öffnungen sein.
      
  3. Das im Beschluss genannte „ergänzende Hilfsinstrument“ für von der Pandemie besonders schwer und lange betroffene Unternehmen muss vor Ostern in konkrete Hilfszusagen münden. Die Überbrückungshilfe III in der jetzigen Form ist dafür nicht ausreichend. Ein Dauerlockdown für das Gastgewerbe, damit die übrige Wirtschaft geöffnet bleiben kann, ist ein Sonderopfer. Die durch die staatlichen Versäumnisse entstandenen Schäden müssen schnell und umfassend erstattet werden.
      
  4. Die November- und Dezemberhilfen müssen noch im März bei allen Unternehmen vollständig zur Auszahlung kommen. Die Betriebe stehen mit dem Rücken zur Wand. Viele wissen nicht, wovon sie die März-Gehälter bezahlen sollen.
      
  5. Die Verlängerung der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht über den 30. April hinaus ist dringend geboten, da weder die Dauer des Lockdowns noch die zögerliche Auszahlung der Hilfen bei der Beschlussfassung im Januar bekannt waren.
      
  6. Als Interessenvertreter und Anwalt der Branche unterstützt der DEHOGA bereits mehrere Klagen gegen die Corona-Verordnungen. Weitere Klagen werden unmittelbar nach Inkrafttreten der neuen Länder-Verordnungen geprüft. Die Zweifel an der Verhältnismäßigkeit und Verfassungsmäßigkeit wachsen.
      
  7. Mit Blick auf die finanzielle Notsituation wie auch die mentale Ausnahmesituation der Unternehmer wie Beschäftigten fordern wir dringend eine Politik ein, die wieder Vertrauen und Zuversicht schafft. Es geht um die Zukunftssicherung einer Branche, die wie keine zweite für Lebensqualität, Vielfalt und Genuss steht und die für das soziale Miteinander in unserem Land unverzichtbar ist. Über 220.000 Unternehmerinnen und Unternehmer mit ihren 2,4 Millionen Mitarbeitern dürfen nicht im Stich gelassen werden.

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Inlandstourismus bricht ein

Übernachtungszahlen auf historischem Tief

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Die Corona-Maßnahmen treffen das Gastgewerbe besonders hart. Der DEHOGA fordert die schnelle Auszahlung der Hilfen und einen Fahrplan zur Wiederöffnung der Hotels und Restaurants. 


(Berlin, 10. Februar 2021) Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind für den Deutschlandtourismus und damit für das Gastgewerbe verheerend. Nach zehn Wachstumsjahren in Folge brachen die Übernachtungszahlen 2020 dramatisch ein. Im vergangenen Jahr zählten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland nur 302,3 Millionen Übernachtungen, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch bekanntgab. Das sind 39,0 Prozent weniger als im Vorjahr. Davon entfielen 270,3 Millionen auf Übernachtungen aus dem Inland, ein Minus von 33,4 Prozent. Noch gravierender war der Rückgang bei den ausländischen Gästen: 32,0 Millionen Übernachtungen bedeuten hier ein Minus von 64,4 Prozent. Ursache für den historischen Tiefstand seit dem Vorliegen gesamtdeutscher Ergebnisse im Jahr 1992 sind die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. „Die fehlenden Übernachtungen und ausbleibenden Umsätze bedrohen die Existenz Zigtausender Betriebe. Lage und Stimmung im Gastgewerbe sind katastrophal“, sagt Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband). „Nach dem desaströsen Corona-Jahr mit vier Monaten Lockdown sind die Konten unserer Betriebe leer. Wegen der verzögerten Hilfszahlungen und der fehlenden Öffnungsperspektiven nehmen Verzweiflung und Existenzängste in der Branche dramatisch zu.“ 

 

Touristische Übernachtungen waren seit dem 23. März bis Mitte Mai be-ziehungsweise zum Beispiel in Bayern sogar bis Ende Mai untersagt. „Der Lockdown im Frühjahr brachte den Inlandstourismus zum Erliegen. Geschäftsreisen fanden so gut wie nicht mehr statt“, erklärt Zöllick. „Auch nach der Wiedereröffnung der Betriebe lief das Geschäft aufgrund von Abstandsgeboten, Kapazitätsbegrenzungen und Reisebeschränkungen nur gebremst.“ Die massiven Verluste ließen sich auch nicht durch eine mancherorts gute Sommersaison kompensieren. Hinzu kam das Regelungschaos bei den Beherbergungsverboten im Herbst, das zu „zusätzlicher Verunsicherung und zu Frust bei Gästen wie Gastgebern geführt hat.“ Messen, Kongresse sowie große Kultur- und Sportveranstaltungen fanden 2020 überhaupt nicht statt. Internationale Besucher fehlten schmerzlich.

Seit 2. November befindet sich die Branche erneut im Lockdown. Daher mussten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland in den letzten beiden Monaten des Jahres wieder starke Einbußen hinnehmen.

Im November konnten lediglich 9,1 Millionen Übernachtungen verbucht werden, das waren 72,1 Prozent weniger als im November 2019. Im Dezember sank die Zahl der Übernachtungen um 78,4 Prozent auf 6,7 Millionen. Bemerkenswert ist auch der Rückgang der geöffneten Betriebe im Dezember 2020: Nur rund 60 Prozent beziehungsweise 31.000 der 52.200 statistisch erfassten Beherbergungsbetriebe hatten geöffnet. Das waren noch einmal ein Viertel (25,4 Prozent) weniger im Vergleich zum November 2020 mit 38.800 geöffneten Betrieben.

„Das Geschäft mit den wenigen Übernachtungen der Geschäftsreisenden deckt kaum die Kosten für das Offenhalten der Hotels, Gasthäuser und Pensionen“, sagt Zöllick und drängt auf die Auszahlung der staatlichen Hilfen und auf Perspektiven für seine Branche. Nach fast einem Jahr Pandemie seien Rücklagen nicht mehr vorhanden, die Betriebe stünden mit dem Rücken zur Wand. Drei Viertel der Hotels und Restaurants bangen laut einer DEHOGA-Umfrage vom Januar um ihre Existenz. Umso wichtiger sei jetzt, dass die versprochenen Hilfen schnell und in vollem Umfang bei allen notleidenden Unternehmen ankämen und die Antragstellung für größere Unternehmen endlich möglich werde.

Von der heute stattfindenden Bund-Länder-Konferenz erwartet der DEHOGA eine konkrete Perspektive für die Öffnung von Hotels und Restaurants. „Wir fordern einen abgestimmten Fahrplan mit klaren Kriterien, wann und unter welchen Voraussetzungen unsere Betriebe wieder öffnen dürfen“, so Zöllick. Bürger wie Unternehmer bräuchten dringend eine an nachvollziehbaren Kriterien ausgerichtete Öffnungsstrategie, wenn dies die Infektionslage zuließe. Für einen erfolgreichen Re-Start hat der DEHOGA Leitlinien unter dem Titel „Gastgewerbe verantwortlich wiederhochfahren“ vorgelegt. Hotels und Restaurants hätten bereits im Frühjahr in strikte Hygiene- und Schutzkonzepte investiert und seien auch laut RKI keine Pandemietreiber. Zöllick: „Es geht um die wirtschaftliche Existenz der Unternehmer und die Rettung Hunderttausender Arbeitsplätze. Zudem geht es auch um den Erhalt ganzer touristischer und gastronomischer Strukturen.“ Dabei habe das Gastgewerbe nicht nur eine hohe wirtschaftliche Bedeutung, sondern sei von großer gesellschaftlicher Relevanz.

 Sie finden die Pressemitteilung auch auf unserer Website. 

 

 

Ihr Ansprechpartnerin:
Stefanie Heckel · Pressesprecherin
Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA Bundesverband)
Am Weidendamm 1A · 10117 Berlin
Fon 030/72 62 52-32 · Fax 030/72 62 52-42
 heckel@dehoga.de · www.dehoga.de



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